»Don’t be evil« ist das neue »Fuck you« – da baut Meikrosoft mal einen standardkonformen Browser, und Guhgell muss gleich seine Internetmarktmacht ausspielen und diesen Browser aussperren, fast wie damals Meikrosoft mit seiner »Komponente des Betriebssystems« namens Internet Explorer. Muss man jetzt schon einen Proxy dazwischensetzen, der den User-Agent ändert, wenn man mit einem IE 10 unter der »Modern UI« von Windohs Acht einen Guhgell-Dienst nutzen will oder muss? Was für eine gnadenlose Idiotie, Guhgell!
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Nachtwächter
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Und immer weiter gehts mit Windohs Acht, das bei aller Werbebetrommlung durch Meikrosoft doch niemanden so recht überzeugen kann: Vermuten konnte man es schon, denn Valve-Chef Gabe Newell hält Windows 8 für eine Katastrophe: Die Steam Box kommt nicht mit Windows, sondern mit Linux…
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Immerhin, es lohnt sich, für diese Päddkachelung »Windohs RT« Software zu entwickeln. Entwicklungskosten von zwölfeinhalb Kiloeuro stehen da schon mal Einnahmen von 64 Euro gegenüber. Ist natürlich nur ein bedauerlicher Einzelfall. Sagt Meikrosoft.
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Bei Meikrosoft hat man geglaubt, die Zeit der PCs sei vorbei und die Zeit der Wischopädd sei gekommen, hat flitsch, flatsch, Fliesenleger die Fenster zugekachelt und wollte zusammen mit dem Windohs Acht ein tolles, flaches Wischopäd vermarkten. Und jetzt stellt man fest, dass auch eine größere Werbekampagne nicht zu der gewünscht hohen Nachfrage nach dieser Beglückungsidee führt und der Verkauf bescheiden startet (S. Ballmer). Meine Überraschung hält sich sehr in Grenzen.
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Die PR-Abteilung von Meikrosoft meldet, dass Windohs Acht 40 Millionen Mal verkauft wurde. Oh nein, jetzt habe ich doch glatt den falschen Link gesetzt, die diesjährige unoriginelle PR nach dem Motto »Friss Scheiße, 40 Millionen Fliegen können nicht irren« ist natürlich diese hier. Und die Contentindustrie gibt solchen Reklame-Meldungen direkt aus der halbmechanischen Hirnfickmühle der professionellen Lügner eine riesige Echokammer, ganz so, als ob es interessante Meldungen wären…
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Prof. Dr. Offensichtlich hat sich jetzt mal die Benutzerschnittstelle von Windohs Acht angeschaut und festgestellt, dass sie ziemlich scheiße ist. Gut, dass das mal jemand feststellt, sonst hätte das womöglich niemand bemerkt.
Nachtrag Zwei: Immerhin, der »Erfolg« gibt Meikrosoft Recht…
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Na, das ist doch schön, dass Windohs Acht »erwartungsgemäß« einen richtig guten Start hinlegt. Wenn ich jetzt nur wüsste, wo zum Henker ich das schon einmal so ähnlich gelesen habe…
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Windohs Acht des Tages: Komisch, wenn es um die Verkaufszahlen der Sürfäz-Grabbelpädds geht, klingt Steve Ballmer gar nicht so durchgeballmert wie sonst, sondern eher… ähm… bescheiden…
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Hey, Avira, das konnte ja wirklich niemand vorhersehen, dass auf die ganzen Betas und Previews von Windohs Acht auch eine fertige Version folgt, die dann auf einmal in den Regalen liegt und bei Meikrosoft runtergeladen werden kann und deshalb sogar von ein paar Leuten erworben, installiert und benutzt wird. Vor allem, wenn das so rasend irre schnell geht und man nur neun Monate Zeit hat, sich auf das neue Windohs vorzubereiten. Dann machst du jetzt eben nach dem Update auf Windows Acht hübsche BSODs beim Hochfahren. Dafür hat jeder Verständnis. Die Menschen sind sogar froh, dass sie sich noch einmal daran erinnern dürfen, wie man sein Windohs im abgesicherten Modus hochfährt. In diesen neun Monaten hattet ihr ja auch so viel Wichtigeres zu tun, als euch mit diesem kleinen Anpassungsscheiß herumzuärgern. Zum Beispiel immer nervigere Reklame in eure kostenlose Version des Antivir-Schlangenöls reinzumachen. Wenn man so beschäftigt ist, kann man wirklich nicht noch nebenbei ein bisschen nachschauen, ob es ein Problem nach dem Update auf Windohs Acht gibt. Aber hey, jetzt, wo ihr bei Avira das Problem ja kennt, nachdem es eure Anwender entdeckten, jetzt versprecht ihr auch ganz rasendschnelle Hilfe und wollt im ersten Quartal des nächsten Jahres eine Version rausbringen, die mit Windohs Acht läuft.

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»Wir agieren jetzt vierzig Jahre auf dem härtesten Schlachtfeld der Welt, mussten uns gegen stärkere Gegner durchsetzen, die ungerechterweise auch noch von einem bescheuerten Kosmos mit Mitteln ausgestattet wurden und wir sind immer noch hier«. Na, welche Außenseiter sagt so etwas? Nein, es ist nicht Richard Stallman, sondern ein Vertreter einer Unternehmung, die jahrzehntelang verdammt gut von einem Quasimonopol gelebt hat und jetzt offenbar will, dass man ihren Kachelschrott doch wenigstens aus Mitleid benutzt.
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Na, wer hätte das gedacht. Etwas mehr als die Hälfte der Beta-Tester von Windohs Acht war so hingerissen von Microsofts Beglückungsideen, dass sie doch lieber nicht das neue System nehmen. Tja, und die andere Hälfte hat zum großen Teil Wischopädds, für die das Ding formerly known as Metro ja gemacht ist. Und als ob diese tolle neue Oberfläche, die mich gestern (als ich jemanden damit rumfuhrwerken sah) zum Kommentar »Flitsch Flatsch Fliesenleger« hinriss, nicht arg genug wäre, klagt ein Fünftel der Betatester über häufige Abstürze. Na ja, das war ja auch Betatesting, da crasht schonmal was…
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Windohs Acht ist zwar noch nicht im Handel, hat aber jetzt schon eine Flash-Sicherheitslücke. Wird aber mit dem Verkaufsstart geflickt.
Nachtrag: Meikrosoft schließt die Lücke doch noch vor dem Verkaufsstart.
