Und dann haben wir noch die Netzneutralität des Tages, diesmal in der Geschmacksrichtung T-Online und Vodafone (da sagt man schon vor dem Link deutlich und würgend »bäh!«). Die modifizieren nämlich auf dem Weg aus dem Netz zum Browser ein bisschen die Inhalte, wenns über UMTS geht. Oder, um es mit ZDNet zu sagen: »Dabei gehen die beiden Marktführer von mobilen Datendiensten so weit, dass sie in jede Webseite heimlich eigenen Javascript-Code einschleusen und ihn auf dem Rechner ihrer Kunden zur Ausführung bringen. Diese Technologie wird außer von T-Mobile und Vodafone hauptsächlich von Cyberkriminellen verwendet, die versuchen, auf dem Rechner des Benutzers Malware aller Art einzuschleusen.« – ein Vergleich, den ich angesichts des groben Vorgehens mal für angemessen grob halte. Wer mit dem richtigen Internet verbunden werden möchte, der sollte vielleicht lieber einen Provider wählen, der die Inhalte des richtigen Internet ausliefert, denn zumindest auf Seiten der beiden genannten Provider kommt schon einmal standardmäßig Technik zum Einsatz, die jede beliebige Manipulation der Inhalte möglich macht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Inhalte auch wirklich manipuliert werden, »gute Gründe« dafür werden ja zurzeit politisch geschaffen. So, und jetzt schaut euch wieder die tollen, modernitätsbesoffenen Lügen Werbespots an!
Jüngste Beiträge zu Vodafone RSS
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Nachtwächter
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Nachtwächter
Na, Blogger, hast du nicht Lust, dem vorauseilenden Zensur-Gehilfenprovider Vodafone deine Inhalte zu geben. Vodafone hat sie sich auch einfach schon einmal genommen, du bietest ja so einen praktischen Feed an. Aber immerhin kriegst du eine kleine Mail, gleich mit einem tollen PDF voller Reklamesprech dran. Aber wenn du als Vodafone-Kunde die DNS-Server benutzen willst, die du eben benutzen willst, kannst du das nicht, weil wir von Vodafone das eben verhindern.
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Nachtwächter
Ein Beispiel für einen Kommentar, wie sie bei irgendwelchen Zeitgenossen, die irgend so ein »Internet-Manifest« verfassen und sich in kompletter Selbstbezüglichkeit für diese Leistung in nanoskopischer Größenordnung feiern, rausgelöscht werden.
(Und was ich von Leuten halte, die »dem Internet« ihr Manifest vorsetzen wollen und dabei auch einen gegen Zensur faseln, aber über ihr Werbenetzwerk Ursulas allzu gefügige Speichellecker in Form von Wodafohn als Partner haben, das kann sich wohl jeder denken. Wenn ich das in der angemessenen sprachlichen Form zum Ausdruck brächte, könnten die mir auf der Zunge liegenden Worte leicht den Tatbestand einer Beleidigung erfüllen.)
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Nachtwächter
Fummelt Arcor (also Vodafone) gerade am DNS herum, um demnächst lauter hübsche Stoppschilder vor die Websites stellen zu können.
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Nachtwächter
Don Alphonso fasst an der Blogbar mal eben den ganzen Vodafail zusammen. Guter Text, üble Zustände, und Werber sind die Leute, die man bei nächster Gelegenheit für eine bemannte Mondmission vorschlagen sollte – ohne Rückkehreinheit. Vor allem, wenn ihre tollen Kampagnen so widerwärtig und gleichzeitig so stümperhaft sind.
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Nachtwächter
Mein Zitat des Tages: »Ich will überhaupt nicht von Vodafone verstanden werden. Ich will auch keinen Dialog mit diesem Unternehmen. Wir reden hier von einem Unternehmen und keiner Person. Vodafone möchte mir ein Produkt verkaufen. Ich will von Vodafone erst einmal nichts.« – emptysignifier
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Nachtwächter
Und wehe, mich spricht in den nächsten Tagen jemand an und erzählt mir einen davon, dass ich unbedingt zu Vodafone (vorauseilender Zensur-Provider in der BRD) wechseln soll. Von mir gibt es keine Flatrate, sondern zumindest für den ersten, der mir damit kommt, eine Affekttat. Okay, das geht jetzt wohl nicht mehr. Aber ein Ende jedes Miteinanders mit mir, das gibt es auf jeden Fall. Macht euch doch woanders zu Werbeheinis für ein bisschen kostenloses Telefonieren!
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Nachtwächter
Klar doch, MySpace, was ihr auf dem ehemaligen Profil einblendet, nachdem man sich trotz vier dazwischen geschalteter »Willst du das wirklich«-Fragen dahin durchgearbeitet hat, seinen Account zu löschen: »Dieser Nutzer hat entweder seine Mitgliedschaft beendet oder der Account wurde wegen Verstoßes gegen unsere Nutzungsbedingungen gelöscht.« – zum Abschied nehmt ihr es sogar noch in Kauf, dass für jene, die sich jetzt auf mein ehemaliges Profil verirren der Eindruck entstehen könnte, ich wäre ein Spammer, Cracker oder Pornoverbreiter. Ein bisschen eindeutiger könnt ihr das da schon hinschreiben, wenn jemand aus eigenen Stücken nicht mehr bei euch Zensurfreunden und Vodafone-Partnern sein will. Wisst ihr, was ich euch da entgegenhalte: »Ihr seid entweder stinkende Arschlöcher oder ihr habt euch zu wenig Gedanken über diesen Text gemacht« – und ihr dürft jetzt mal raten, welchen Teil dieser Aussage ich meine.
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Nachtwächter
»Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde« – mein MySpace-Account ist gekündigt. Dass unter meinem Profil druntergeklatscht wurde, dass ich von einem Provider »präsentiert« werde, der an vorderster Front für die Internet-Zensur in der BRD eintritt, das war denn doch ein bisschen zuviel. Ich werde mich jetzt wieder erfreulicheren Fetischen zuwenden…
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Nachtwächter
Was hat uns auf MySpace denn die ganze Zeit gefehlt? Richtig…

…eine auf praktisch jeder Seite eingeblendete Reklame für einen Provider, der ohne besondere Not an der vordersten Front für die Internet-Zensur in der BRD kämpft. Offenbar decken sich die wirren Fantasien einer Zensursula prächtig mit den Absichten von MySpace, oder könnte es noch einen anderen Grund für eine so wertneutral beflissene und absolut beschissene Werbung auf jeder MySpace-Seite geben?
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Nachtwächter
Ich vermeide ja das Tittitainment der Bloggosphäre, so gut ich kann, und die großen Alphatiere des Bloggens mit der großen Schnauze und dem unbedenklichen Selbstverkauf, die fasse ich nur mit der Kneifzange an. Also. So etwas ist eigentlich nicht das, was ich gern verlinke. Aber diesen Sascha Lobo, der für Vodafone-Reklame die Beine spreizt, dem kann ich nicht mehr widerstehen. Und nein: Dieses Foto ist keine Montage, keine Satire – es ist real existierende Vodafone-Werbung. Mit einem real existierenden Sascha Lobo. Mitten in der ganzen Scheiße, die uns umgibt. [via]
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Nachtwächter
Das ist vielleicht im Moment eine für viele Menschen in der BRD sehr interessante Tabelle: Welche Internet-Provider zensieren jetzt, und welche von ihnen tun es sogar ohne gesetzliche Regelung im vorauseilendem Gehorsam. Meiner Meinung nach reicht so etwas auch für die Kündigung eines Vertrages aus besonderen Gründen hin, aber ich bin natürlich kein Jurist. [via]