Na, so eine Überraschung aber auch, hier in unserer BRD, in der es doch gar keine Fremdenfeindlichkeit gibt, wenn man den ganzen schönen Sonntagsreden Glauben schenkt: Scheiß auf Qualifikation, Sprache und alle aufgewendete Mühe, ein türkischer Name macht es schon sehr schwierig, an einen Job zu kommen…
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Nachtwächter
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Photoshop des Tages (kein Bild, sondern Link auf einen Text): »Teilweise rasieren sich die Models fürs Shooting gar nicht mehr die Beine, weil sie wissen, dass später ohnehin alles noch mal optimiert wird« – der logische nächste Schritt ist der Verzicht auf jegliche Modells und die Erstellung des werbewirksamen »Schönheits«-Ideales direkt am Computer. Das muss ja nichts mit Menschen zu tun haben, wenn man in Hochglanzmagazinen und auf Reklameplakaten Menschen zeigt.
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Nachtwächter
Hey, Tagesspiegel! Ihr seid aber auch so richtig voll im Internet angekommen. Ich hätte gern ein paar weitere Infos über den Scientology-Ausstieg von Paul Haggis gelesen. Und dann lese ich da diesen schönen Satz auf eurer Website: »Ein ausgewiesener Kritiker von Scientology, Marty Rathbun, hat das Schreiben in seinem Internetblog publiziert« – und seht ihr, was darin fehlt? Nee, seht ihr nicht, liest sich genau so wie auf Papier und ist so völlig in Ordung? Denn sage ich es euch, ihr Nullchecker beim Tagesspiegel: Darauf fehlt der Link. Ja! Der Link auf das englischsprachige Blog für jene, die lieber (oder wenigstens zur Ergänzung) an der Quelle lesen, also für Leute wie mich oder viele andere Internet-Nutzer. Mann, Leute, so schwer ist das nicht, einen Link zu setzen. Das kann sogar ein dürftiger Blogger mit seinem Tagebuch der Ödnis ganz gut. Nur ihr seid dazu nicht imstande. Und auch wenn ich hier den Tagesspiegel mal explizit benenne, das »ihr« schließt ausdrücklich auch diverse andere Online-Präsenzen von deutschen Journaille-Produkten ein. Nur, dass die meisten anderen Käseblätter, die mir heute in dieser Sache das Auge mit ihrer tollen Vorstellung von Navigierbarkeit quälten, völlig verschwiegen haben, dass die Quelle des Schreibens ein Blog ist. Muss ich mir denn alles aus einer Presse zusammensuchen, die nicht aus Deutschland kommt? Leute, belegt bitte einmal einen Grundkurs Internet, und bis ihr den absolviert habt und in eurer redaktionellen Arbeit für eure Webpräsenz umgesetzt habt, haltet bitte bei eurer tollen »Die nehmen uns alles weg«-Berichterstattung über das Internet die Fresse.
Ich hätte euch beim Weltspiegel das auch lieber in die Kommentare geschrieben. Aber dass ich mich dafür auch noch anmelde, das ist gar nicht drin. In jedem Drecksforum versteht man besser, was das Internet als Netzwerk gleichberechtigter Computer bedeutet – im Guten und im weniger Guten. Ich habe nicht die geringste Lust, mit meiner Registrierung bei irgendwelchen komplett unfähigen Web-Stümpern auch nur eine Minute Lebenszeit zu verbringen. Das gleiche gilt natürlich auch für den gesamten Auswurf der Journaille, der gleich völlig verschwiegen hat, dass hier zurzeit ein Blog primäre Infoquelle ist – mutmaßlich, weil dieses Detail nicht in die übliche »Die klauen doch nur von uns«-Hetze gegen das Internet passt.
Und tschüss, ich les jetzt erstmal kein Deutsch mehr. Ich möchte einfach nur über die Dinge, die mich interessieren, informiert sein – und nicht an der Nase herumgeführt werden.
Nachtrag: Kaum gibt man sich mit solchen Stümpern von der Rotationsmaschine ab, schon fängt man selbst mit dem Stümpern an und vergisst das Wichtigste: Hier ist der Link auf den Blogartikel mit dem Brief in englischer Sprache. Und hier kann die erste Reaktion der Church of Scientology (ebenfalls in Englisch) kurz nachgelesen werden – dass ich die CoS nicht direkt verlinken will, ist hoffentlich für die Mehrzahl der Leser hier verständlich.
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Wie kann man denn noch einmal trotz Elendslöhnen und vielfach völlig unterbezahlter Arbeit dafür sorgen, dass Leute einen so genannten »Anreiz« kriegen, trotzdem ein gutes Viertel ihres Lebens darauf zu verschwenden und sogar noch um dieses »Privileg« zu betteln, andere Leute reich zu machen und nichts dafür abzukriegen, statt sich einfach mit Hartz IV zu begnügen und die behördliche »Euthanasie« auf Raten in Kauf zu nehmen? Nun, man könnte ihnen doch zum Beispiel noch dieses Wahlrecht ein bisschen einschränken. Und weil man grad so hübsch dabei ist, den Rentnern gleich mit. Ein toller Hinweis auf eine tolle Idee aus dem Dunstkreis der »demokratischen« Partei CDU, die zeigt, wo sich hier die »demokratischen« Kräfte so im Bundesvorstand ansammeln, gerade rechtzeitig vorm Wahlkampf. Ich hoffe, dass es jeder Rentner rechtzeitig mitbekommt und am nächsten Sonntag in seine Wahlentscheidung einbezieht – also Leute, sagts mal euren arbeitslosen und Rente beziehenden Nachbarn (und druckt für jene, die sich keinen Computer leisten können, den Tagesspiegel-Artikel aus)!
Nachtrag: Siehe auch bei Fefe…
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Moment, wer hat nochmal den Fundamentalismus erfunden.
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