Der Spiegel des Tages: Immer schön, auch noch in den fernliegendsten und schmerzhaftesten Zusammenhängen, nach dem Staat und seinen Behörden rufen!
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Ja, ich weiß, Leute. Aber dieser Spruch juckt jetzt einfach. Deutschland liegt unter 21,6 Milliarden Tonnen globaler Erwärmung…
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Weil ich Jamendo nach allem Erlebten echt gern beim Verrecken zuschaue, auch heute wieder ein Jamendo des Tages mit einer Extraportion Realitätsverlust: »Ganz klar ist, dass die Bewegung, die sich gerade in Gang setzt, ganz sicher nicht dafür stark macht, dass Jamendo so weiter macht wie bisher. Damit meine ich nicht nur die technischen bugs, sondern die Kommunikation zwischen Staff und Mitgliedern. […] Offenbar haben viele Menschen hier die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir Jamendo bei all den Problemen mitgestalten können.« – ja, ist schon klar. So reagiert man als Dummgetretener auf die arrogante geschäftliche Kälte der total abgefuckten und ethisch verrotteten Jamendo-Macher. Man glaubt, dass nach der »gemeinsam« überwundenen Krise alles besser wird, dass man auf einmal wie ein Partner dafür behandelt wird, dass man Jamendo die Handelsware für Nix in die Hände drückt. Ein toller Beleg der Idiotie 2.0, die mit dem Web 2.0 kommt. Hallo! Woher habt ihr die Info, dass Jamendo kurz vorm Bankrott ist? Von Jamendo? Aber nee doch, das habt ihr aus der ganz allgemeinen IT-Presse. So eine Kleinigkeit muss Jam-Endo doch nicht den Leuten kommunizieren. Jamendo schließlich Chef, und alle Nutzer und Musiker Nix. Und hallo nochmal!? Realitätscheck?! Wo läuft denn eure tolle Website, auf der ihr jetzt Jamendo retten wollt, als ob dort noch etwas zu retten sei? Vielleicht in der Jamendo-Domain, schön prominent? Aber nein doch, Jamendo gibt nicht einen Deut Gestaltungshoheit an seine Ausbeutlinge ab, die zum Hohn auch noch »Künstler« gerufen werden, und deshalb müsst ihr es auf einem kostenlosen Blog bei WordPress.com machen. Die sind dort bei Jam-Endo nicht einmal dazu willens, selbst ein kleines Blogsystem für diesen Zweck aufzusetzen, und das kann jeder achtjähige Nachwuchs-Webmaster in fünf Minuten, wenn nur ein fertiger Server irgendwo rumsteht. Könnt ihr bitte mal aufwachen?! An der Tür hämmert mit schwerer Faust eine Wirklichkeit! Ihr seid dem Laden auch jetzt noch genau so scheißegal, wie ihr es diesem Laden schon immer gewesen seid, und sollte Jam-Endo noch irgendwie »gerettet« werden, habt vor allem ihr den Schaden davon, weil ihr euch emotional so stark an diesen Schrotthaufen gebunden habt, dem ihr einfach nur scheißegal seid. Nicht das Ende von Jam-Endo fügt der Idee einer nicht-restriktiv lizensierten Musik schweren Schaden zu, sondern Jamendo hat dieser Idee über Jahre hinweg schweren Schaden zugefügt, bis heute. Und nein, das wurde immer wieder kommuniziert, lest mal das Forum bei Jam-Endo ein bisschen. Es war Jam-Endo nur eben scheißegal. Weil ihr Jam-Endo scheißegal seid. Es gibt nicht einmal die Spur eines Anzeichens dafür, dass sich das nun plötzlich ändern würde, und eure idiotische, von keiner Wirklichkeit korrigierte Träumerei ist die beste Garantie dafür, dass dieser Zustand so bleiben wird. Da könnt ihr auch gern irgendwelche Petitionen unterzeichnen und ein paar Fuffies in ein Fass ohne Boden werfen. Jam-Endo ist schon lange tot, und so langsam merkt es Jam-Endo selbst.
Stirb, Jamendo, stirb! Aber schnell und endgültig! Ich habe wirklich schon genug über diese Tragikomodie gelacht.
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Zitat aus dem Videotext des BRD-Staatsfernsehens ARD, Seite 516, Stand 13. Januar, 0.02 Uhr (nein, es gibt bei der ARD kein verlinkbares Archiv des Videotextes, nein, die technischen Möglichkeiten des Internet werden dort wirklich nicht genutzt, deshalb hier diese Grafik):

Wir merken uns: Wenn das Wetter nicht so recht zur globalen Erwärmung passen will, denn ist es eben das normale Chaos des Wetters, nichts als eine anekdotenhafte Episode, kein Grund zur Beruhigung. Hat ja die Wissenschaft in Person der Herrn Graßl durch die Redaktion der Tagesschau des Staatsfernsehens gesprochen. Und wenn es darum geht, den Menschen so richtig »schöne«, angsteinflößende bewegte und bewegendene Bilder zur globalen Erwärmung um die Augen zu klatschen, damit sie auch hübsch opferbereit werden, um die große Katastrophe abzuwenden, denn werden zu diesem Zweck etliche derartige episodische Unwichtigkeiten aneinander geklatscht, auf dass den Worten auch ja genügend bildhafter und damit rein psychologisch wirksamer Nachdruck verliehen werde, und das ist nicht das geringste Problem. Da muss man dann nicht an rationale Einsicht appellieren. Das ist nur für solche Situationen gedacht. Ja, ich habe verstanden. So macht man das mit dem Hirnfick.
Und bevor mich jetzt jemand in diese Schublade »Verschwörungstheorie« steckt: Nein, ich halte es für absolut keine gute Idee, wenn die Menschheit in ein paar Jahrhunderten mal eben alles verbrennt, was nur irgend brennbar ist, und genau das geschieht gerade. Aber der gegenwärtige politische Aktionismus rund um den Klimawandel passt zu hervorragend in eine politische Agenda der Lastenverteilung von oben nach unten und der Geldverteilung von unten nach oben, als dass ich ihm etwas abgewinnen könnte. Und die Idee eines Börsenhandels mit Umweltverseuchungsrechten ist so ziemlich das Kränkeste, was ich jemals lesen oder hören musste. So etwas kann man Menschen eigentlich nur andrehen, wenn man ihren Verstand mit allen Mitteln der Propaganda abgeschaltet hat. Was ich mit dieser Anmerkung aufzeigen möchte, sind die Mechanismen dieser Propaganda. Gleichzeitig fordert man politisch immer mehr »Wachstum« als wirtschaftlichen Selbstzweck, und das ist in unserer »Verbrennungskultur« vor allem eine Ausweitung der Verbrennungsgeschwindigkeit. Die classe politique redet mit gespaltener Zunge, und zwar recht einseitig zum Vorteil einer bestimmten (und recht zahlungskräftigen) Minderheit der Menschen und zum Nachteil einer großen Mehrheit der Menschen. Das Ding mit dem »Klimawandel« (über den ich nicht die geringste eigene Aussage machen kann und werde, weil mir dafür ganz schlicht die fundierte Ahnung fehlt) ist da nur ein Schauplatz des alles durchseuchenden Bullshits, der aus so vielen Mündern quillt. Dazu passt es auch recht prächtig, dass bei der Auswertung der Klimadaten über die »Jahrhunderte« wohl nicht bis in das Mittelalter zurückgegriffen wird, das eine sehr warme Periode war, eher noch etwas wärmer als die heutige Zeit, und das ganz ohne anthropogenes Kohlendioxid – diesen Zeitabschnitt zu berücksichtigen, würde womöglich die ganze tolle Statistik versauen. Ach, was rege ich mich über derart billige Tricks eigentlich auf!
Nur, um das einmal gesagt zu haben. Wenns jemanden nicht gefällt – bei Tagesschau, ZDF-heute und der agenturzentralen Journaille gibt es die andere, merkwürdig gleichgeschaltete Stimme, die immer mehr an den »Journalismus« der ehemaligen DDR erinnert, nur ungleich panischer klingt. (Na, erinnert ihr euch noch an die reißerische, überzogen panische Ankündigung von Daisy? Schlimm, so ein Winterwetter im Winter, nicht? Oder ist heute schon wieder vergessen, was noch nicht einmal eine Woche her ist? Ständiger Alarmismus, ein niemals abreißender Strom von beängstigendem Bullshit, das ist die beste Methode, niemanden mehr zur Besinnung, zum Nachdenken, zum verantwortlichen Handeln kommen zu lassen.) Gute Nacht!
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Nachtwächter
Irrsinn des Tages in Hannover: Wenn sich die Menschen auf den ungestreuten Bürgersteigen alle 210 Knochen in ihrem Körper brechen, ist das scheißegal, solange nur die Straßen gestreut werden und der Autoverkehr fließt.
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Nachtwächter
Nicht kalt genug? Denn einfach mal hier weiterlesen, wie kalt einem im Krankenhaus werden kann…
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Au Scheiße! Minus achtzehn Grad Celsius in Hannover!
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Da gehst du (für eine erbettelte Scheibe Brot) zu jemanden in die Bude, der seine Glotze an hat, und dann denkst du (ist ja, wenn man so an Ratze denkt, durchaus ein erfreulicher Gedanke), der Papst wäre heute gestorben. Da läuft in der Glotze eine ganz tolle Übertragung, die Kamera hält auf einen Sarg, ein ganzes Stadion um diesen Sarg herum ist voll und voll mit irgendwelchen Menschen, und irgend so ein Sprecher labert darauf aus dem Off vor Betroffenheit triefende Wörtchen mit seiner professionell abgedämpften Stimme, dass dir allein von diesem Teil der Darbietung der Appetit auf die Scheibe Brot schon wieder vergeht. Und im Stadion halten irgendwelche Typen irgendwelche Reden ohne besonderen Inhalt, und drumherum sitzen zehntausende, die klatschen. Ich habe echt Hunger, und ich bin jetzt auch schon seit zwei Wochen so krank, dass ich nur noch ein Schatten meiner selbst bin, aber als ich diese klinisch reine, mediale Leichenfledderei gesehen habe, ist mir jeder Appetit vergangen und ich friere auch gern wieder ein bisschen. Denn so kalt, wie einem davon wird, kann einem von keinem Herbst werden.
Sagt mal, Leute: Habt ihr keine Selbstmörder in eurer Nachbarschaft, die wegen ihres Scheißlebens, ihrer Vereinsamung, ihrer Aussichtslosigkeit kurz davor sind, sich die Weltschmerztablette zu geben? Wenn nicht, kann ich mindestens 10 solcher Leute anbieten, sie gehören zu meinem täglichen Umgang – und in diesem Jahr sind zwei gute Freunde von mir in den Freitod gegangen, weil sie einen unerträglichen Zustand beenden wollten. Erspart bitte mir und eurer Mitwelt dieses betroffene Getue und Geheuchel, weil irgend so eine gedopte Litfaßsäule des Profisports abgenippelt ist und jetzt unter aller psychischer Manipulation des hiesigen Hollywood verscharrt wird, während um euch die Welt im Flammen steht. Eure Gegenwart und eure Kälte ist echt der beste Grund, sich gleich hinterher wegzunehmen, weil man euch nicht mehr erträgt.
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Nachtwächter
Ach ja, wo ich schon Contentvermarkter zum Mond schicken möchte (ohne Rückkehreinheit, versteht sich): Hier ein paar Worte, warum die auf dem Mond besser aufgehoben sind als unter Menschen…
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Nachtwächter
Kurz verlinkt, weil ich gerade schon am Kotzen bin: Dagegen ist selbst die Boulevardpresse ein Hort des Mitgefühls und der Pietät.…
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Nachtwächter
Kurz verlinkt, was heute mal wieder im »rechtsfreien Raum« vorgeht: F!XMBR, Der Tag, an dem Harry Potter starb – und nichts hinzuzufügen. Dieses sinnlose Drohen, diese kalte Fuchtelei mit der Jurakeule, das alles kenne ich auch noch zu gut und es hat mich nach gut zehn solcher »Kommunikationen« innerhalb eines Monats mürbe gemacht. Wenn ich doch nur daran glauben könnte, dass auch nur fünf Prozent der Menschen hier einen langfristigen Boykott dieser geldherrlichen Gewaltmenschen hinbekommen.
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Nachtwächter
Integration 2.0: Wir haben da noch so ein Kind mit besonderem Förderungsbedarf. Aber unser Plansoll für die Integration an dieser Schule – übrigens eine Integrierte Gesamtschule – ist schon erfüllt. Was machen wir denn da mal? Versuchen wir es doch mit einem Eiertanz auf Kosten der Eltern und des Kindes, um dann das zuviele »Integrationskind« (was für ein Wort aus dem Wortschatz der Unmenschen!) schließlich abzulehnen. Und was soll das zuviele Kind, was sollen seine Eltern jetzt machen? Zumindest erstmal draußen bleiben. Wird schon irgendwo unterkommen, das kleine Ditschie. Gibt da ja so Verwahranstalten. Vielleicht auch mal im nächsten Euthanasieprogramm. Das Plansoll ist jedenfalls erfüllt. [Dank an G. T. aus Göttingen für den Hinweis]