Der größte Erfolg der Krebsforschung. Chemotherapie bringt ganze 2,2% Erfolgsrate.
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LUCiD
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Nachtwächter
Suchbegriff des Tages: »i promise to pay the bearer on demand« – nun, das steht immer noch auf den britischen Pfundnoten, aber es ist ein leeres Versprechen. Hinter dem Geld steht kein Wert mehr in diesem Sinne, es ist nur noch ein Schuldschein für eine Schuld, die niemals beglichen wird. Es ist ein reiner Schwindelzettel, und das Versprechen, was die Briten da noch draufstempeln, ist eine Lüge.
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Nachtwächter
Download des Tages: 74 Seiten über die Geschichte des Geldes.
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Nachtwächter
Terroristen des Tages: Menschen, die Geld in einer Sparkasse wechseln.
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Nachtwächter
Der hippokratische Eid ist für die Medizin 2.0 jetzt umformuliert worden und lautet schlicht: »Geld stinkt nicht« – aber die ADEP (asozialistische deutsche Einheitspartei) wird uns im Wahlkampf bestimmt immer weiter erzählen, dass man das Gesundheitswesen noch wirtschaftlicher betrachten muss und immer von der »Verantwortung« sprechen, wenn es darum geht, dass Menschen für ein schmerzfreies und einigermaßen erträgliches Dasein in Krankheit immer mehr Geld hinblättern müssen. Und wer das Geld nicht hat, der kriegt eben kein schmerzfreies und einigermaßen erträgliches Dasein. Am besten, er verreckt schön früh.
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Nachtwächter
Suchbegriff des Tages: »500€ verdienen mit schreiben« – das geht am einfachsten, wenn du Anwalt bist. Was du dann schreibst, ist eine Abmahnung.
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Nachtwächter
Wer wissen will, warum wahnsinnige Wirrköpfe aus der BRD-Politik es für eine gute Idee halten, den als »Verbraucher« verunglimpften Menschen Geld für die Verschrottung eines noch funktionierenden Autos zu geben, der sollte sich mal anschauen, was alles an Atmosphärenkonvertern unverkauft auf Halde steht. Denn wird auch gleich klar, wer diese Politik bezahlt hat. [via]
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Nachtwächter
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Nachtwächter
Bei Jamendo muss es wirklich heftig brennen, wenn die schon so eifrig ihre Künstler darum anbuhlen, dass diese doch ihre Musik marktfähig und für Jamendo verwertbar machen. Ich habe dort ja immer noch meine Account und werde ihn auch noch ein paar Wochen haben, deshalb kriege ich auch noch den schönen, flutschebunten Newsletter von dort:
(Für Originalgröße auf das Vorschaubild klicken.)
»Die kommerzielle Lizenzierung deiner Musik bringt dir nur Vorteile: Anerkennung, Aufmerksamkeit und Entlohnung für deine Arbeit. Wenn du unseren kommerziellen Programmen beitrittst, so ermöglichst du die kommerzielle Nutzung deiner Werke über Jamendo und wirst dafür natürlich auch bezahlt. Außerdem kannst du deine Musk auf diese Weise unter die Leute bringen! Die Lizenzen werden zwischen Jamendo und Dritten ausgehandelt, jedoch wirst du vor der Nutzung natürlich kontaktiert« – Ah ja, Jamendo macht die Deals für mich, wenn ich das Jamendo erlaube, und ich habe nur Vorteile davon. Und vor allem, ich werde dafür bezahlt. Darauf bin ich ja immer so heiß gewesen, dass ich alle meine Sachen für völlig umsonst und übrigens auch immer werbefrei veröffentlicht habe. Und das beste daran: Auf diese Weise kann ich meine Musik unter die Leute bringen! Ganz großes Dada! Um meine Musik unter die Leute zu bringen, hatte ich sie eigentlich nichtkommerziell veröffentlicht. Wenn ich diesen zum Himmel stinkenden Bullshit lese, bin ich eigentlich davon überzeugt, dass der ganze Laden dort kurz vor dem finanziellen Kollaps steht und gerade nach jedem nur denkbaren Strohhalm greift. Das erklärt dann auch den kürzlichen Missgriff mit der LayerAd-Reklame.
Aber man hört nicht auf mit Elektodada. In meinem Profil habe ich ja mein Blog angegeben, Jamendo ist also wohlbekannt, dass ich schon längst ein Blogger bin. Deshalb wäre der folgende Hinweis ja auch sehr leicht zu vermeiden gewesen, wenn der Stümper, der diesen Reklameschrieb verpatzt hat, mal eine kleine Auswertung der Datenbank vorgenommen hätte:
»Denke an die verschiedenen Möglichkeiten, die dir die neuen Jamendo Blogs bieten […]« – ich denke gar nicht daran! Die sind zu unfähig, meine auf Jamendo geschriebenen Rezensionen über XMLRPC in meinem Blog zu bloggen (das hat früher einmal geklappt, aber inzwischen scheint dort nur noch die Reklame zu funzen), zu unfähig, die Beiträge meines eigenen Blogs als RSS abzuholen und einfach mal auf meiner Profilseite darzustellen, aber denen soll man trotzdem mein Blog anvertrauen. Einfach nur, um eine höhere persönliche Bindung zu diesem Laden zu entwickeln. Ich glaube, es hackt!
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Nachtwächter
Bevor ich mich für ein paar Tage zurückziehe, noch ein völliger Offtopic-Link, der so herrlich schräg ist, dass er mir irgendwie gefällt und den trüben Tag ein bisschen erträglicher macht: »Über den optischen Reiz der nachfolgenden Note kann man sicherlich streiten, unbestritten aber ist, dass es sich um eine der seltensten Banknoten Deutschlands handelt« – Sammler gibt es!
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Nachtwächter
»Die Nerven des Krieges: Unendlich viel Geld« – Cicero (Und das gilt auch für den nur scheinbar kultivierteren Krieg mit wirtschaftlichen Mitteln.)
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Nachtwächter
Wahrscheinlich ist er noch jung und brauchte das Geld: Der vor Gottschalks Kameraauge der Welt so lauthalse »Fernsehkritiker« Marcel Reich-Ranicki macht Reklame für das Fernsehangebot von T-Home. Und. Die Satirefähigkeit des ganzen medialen Betriebes ist weiterhin im Sinken begriffen – der sagt sogar mit frohem Gruß aus dem Alzheim, dass er nicht einmal wusste, wofür er wirbt, dieser [passendes Wort einsetzen]! Geld mag nicht stinken, aber Gier tut es!