Was jetzt im Fratzenbuch ratzefummel wegradiert wird: Wenn man mutmaßlich falschen, zur psychischen Manipulation veröffentlichten Statistiken ideologischer Feministinnen widerspricht. Gleich rauslöschen! [via Genderama]
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S/M des Tages: Wenn man dieses Bild im Fratzenbuch postet, führt das zu einer Sperre des Accounts. Auch weiterhin viel Spaß bei den tollen und vor allem so sozialen Kommunikationsvermarktern im Web!
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Löscho des Tages: Das Fratzenbuch schätzt es gar nicht, wenn jemand, der sonst sein in der Maske aufbereitetes Gesicht in die Kameras hält, glaubt, man könne beim Fratzenbuch genau so offen über Religion sprechen. Da wird dann halt mal weggelöscht, wenns eine Äußerung über einen in der Glotze auftretenden Katholiken oder gar den Papst ist. Oder gar eine über die Homo-Ehe. Hey, Domian, da hast du doch mal etwas, was du deiner Zuschauerschaft erzählen kannst! Aber dass dieses Unternehmen ohne seriöses Geschäftsmodell da mit seinem… ähm… »Informationsmanagement« einfach nur ein Hausrecht ausübt, das ist dir schon bewusst, oder?! Macht dein Sender übrigens auch gern…
Nachtrag: Bloggt lieber selbst!
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Das tolle am Fratzenbuch ist ja, dass man da so irre leicht mit allen möglichen Leuten in Kontakt treten kann. Sogar diesen Mark Zuckerberg, der es mit diesem Fratzenbuch ohne seriöses Geschäftsmodell geschafft hat, Milliardär zu werden, kann man übers Fratzenbuch eine Mitteilung schicken. Das kostet auch nur hundert Dollar. Und bei ein paar anderen Vorzeigepromis im Fratzenbuch ist es vergleichbar teuer, nur, dass die gar nicht erst vom Fratzenbuch von der technisch verteuerten »Kommunikation« erfahren. Warum sollten sie auch, das Geld geht ja auch ans Fratzenbuch und nicht an sie.
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Hahaha, da hat bei Instagram der Formulierungskünstler mal kurz Urlaub gehabt und so steht recht unvernebelt in den Nutzungsbedingungen, dass die hochgeladenen Bilder einfach verscherbelt werden können. Na ja, fast. Als ob »user generated content« jemals ein anderes »Geschäftsmodell« gehabt hätte… was meint ihr eigentlich, wieso das Fratzenbuch so ins Geld gegriffen hat, um einen beliebten Fotohoster zu kaufen?
Nachtrag: […] die fehlende Fähigkeit von Facebook/Instagram, die Änderungen auf eine pädagogische, eindeutige Weise zu kommunizieren […] – das muss man nur richtig kommunizieren, pädagogisch eben, dann fressen die Nutzer jede Kröte. Tolle Betrachtungsweise. Und vor allem: So wahr.
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Fratzenbuch des Tages: Dass ihr bei uns Datenschutz einfordert, ist eine Verschwendung von Steuergeldern.
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Fratzenbuch des Tages: Es gibt Kameras mit Lächelfilter, die im »richtigen« Moment auslösen, damit auf den Fotos auch immer jeder vor sich hinlächelt, und wenn er auch gerade unter Krebsschmerzen verreckt. Das Fratzenbuch hat etwas ähnliches: Wenn du einem anderen Fratzenbuch-Teilnehmer eine persönliche Nachricht sendest, die einen Link auf eine Seite mit dem Like-Button enthält, dann zählt das Fratzenbuch das nicht nur als geklickten Like auf dieser Seite, sondern gleich als zwei Likes und zeigt das auf dem Zähler neben dem Daumen an. Es ist also nicht nur so, dass die nicht-öffentliche Kommunikation erwartungsgemäß automatisch und ständig vom Datensammelapparat Fratzenbuch durchgescannt wird, so dass altgediente Stasi-Mitarbeiter vor Neid erblassen möchten, nein, das Fratzenbuch »weiß« aus diesen Einblicken auch, was dir wirklich gefällt und verteilt fröhlich die Däumchenhochs für dich. Aber immerhin, dabei gibt es noch so viel »Datenschutz«, dass die Likes nicht öffentlich sichtbar dir zugeordnet werden. Sonst würde das noch jemand bemerken, und das wäre ja nicht gut.
Weiterhin euch allen viel Spaß beim Fratzenbuch, einer sowas von sozialen Website!
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Fratzenbuch des Tages: Wer »Freunde« hat, die ihn nicht auf altmodische Weise direkt beschenken, sondern dem Fratzenbuch die Adresse mitteilen, damit das Fratzenbuch ein Geschenk versenden kann, der braucht auch keine Feinde mehr. Aber hey, den Idioten aus der Kaufmannsgilde gefällt das, da steigt auch gleich wieder der Börsenkurs. Denn die Idioten aus der Kaufmannsgilde glauben, dass jeder Mensch nur einen einzigen Wunsch hat, und zwar immer und an jedem Ort: Kaufen, kaufen, kaufen…
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Fratzenbuch des Tages: Na, habt ihr auch alle brav dem Fratzenbuch eure Telefonnummern gegeben, weil das Fratzenbuch euch gesagt hat, dass es besser für euch ist, wenn ihr das tut? Gut. Da hat das Fratzenbuch auch gleich Material, das es den
WeltverpesternWerbern verkaufen kann. Die können dem Fratzenbuch nämlich ihre Datensammlungen hochladen, und das Fratzenbuch gleicht das dann ab. Und jetzt weiter nackt machen!Ach übrigens, Guhgell will natürlich auch bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit eine Händinummer haben und nervt immer wieder beim Login mit diesem »Sicherheitsfeature«. Einige werden wahrscheinlich erst merken, warum man so etwas nicht tun sollte, wenn sie regelmäßig von halbseidenen Callcenter-Bimmlern genervt werden.
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Ist das nicht schön, wie Sascha Lobo im Spiegel gegen die Technogestapo im Fratzenbuch schreibt und sich sogar zu der Meinung hinreißen lässt, das Fratzenbuch sei mit den Grundprinzipien des Grundgesetzes unvereinbar. Ach, was habe ich mich gefreut, dass jetzt mal eine Frontfresse der BRD-Alphabloggeria demonstrativ und mit klarer Stellungnahme vom Fratzenbuch abspringt und nicht versäumt, jeden dazu aufzufordern, es genau so zu tun. Oh, hat er ja gar nicht getan [Warnung! Link zum Fratzenbuch!]. Na, da kann ihm das mit dem Grunzgesetz ja auch persönlich nicht so wichtig sein, wenn er mal gerade keine tolle Pose einnehmen muss, um attraktiven Content für Spiegel Online zu verkaufen…
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Fratzenbuch des Tages: […] eine Technologie, die in der Lage sei automatisiert private Kommunikation zu überwachen und nach bestimmten Schlüsselbegriffen zu durchsuchen. Facebook greife dazu auf ein Archiv an Chatprotokollen zurück, die sexuellen Übergriffen vorausgegangen seien – da kommuniziert man doch gleich viel lieber miteinander, wenn man weiß, dass das alles automatisch ausgewertet wird und nach irgendwelchen Bullshit-Metriken zum Anlass genommen wird, direkt mitzulesen und ein paar Polizeibeamte direkt mitlesen zu lassen. Es ist ja auch immens tröstlich, wenn man mal sexuell belästigt oder gar missbraucht wurde, zu wissen, dass das Fratzenbuch die Kommunikation aufhebt und verarbeitet.
Ja, Bullshit-Metriken! Denn inhaltliches Verstehen oder gar den sozialen Kontext von Sprache einschätzen gehört zu den Dingen, die ein Computer zurzeit gar nicht kann. Kein bisschen. Da können also nur irgendwelche Heuristiken genommen werden, die dann die gekünstelte Intelligenz spielen und zu »Schlüssen« kommen. Und genau die gleichen Verfahren werden später übrigens sehr wertvoll, um Menschen nach ihrer Eignung als Zielgruppe für die Reklameheinis zu sortieren. An den ständig mitlesenden Big Brother mit seinem zwingenden Blick gewöhnt ihr euch schon, ihre Fratzenbuch-Nutzer. Der Rest ist ja so toll und praktisch…
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Ist doch nett, wie das Fratzenbuch an euch denkt. Wenn euch nichts eigenes zum Reinschreiben einfällt, dann macht es halt das Fratzenbuch für euch, wenn ihr irgendwo auf diesen Daumenhoch geklickert habt. Sieht aber aus, als wärs von euch. Genau richtig für alle, die Spaß am Kommunizieren haben, aber wegen des Vakuums unter der Frisur gar nicht wissen, was sie mitteilen sollen – die überlassen das doch gern einem Algorithmus einer Unternehmung, die von Reklamevermarktung lebt. Und hey, schreiben mit gefälschtem Absender, das ist halt das social im network. Tief und demütig bücken, beim Fratzenbuch bleiben. Weil ist ja so toll bis auf das, was nicht so toll ist…
