Digital signierter Code ist ja so ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit am Computer. Außer natürlich, wenn eine umfassende Spitzel-Backdoor für Mac OS X mit einer gültigen Developer-ID signiert wurde und deshalb nicht weiter auffällt. [Achtung! Link mit Skriptalarm!] Aber sonst schon. Alles sicher. Wenigstens so halbwegs.
Schlagwort Apple RSS
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Nachtwächter
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Den Datenschutz des Tages hat sich Äppel geleistet mit seinem sich herausgenommenen »Recht«, mal eben alle auf eiFohns und eiPädds gespeicherten Daten des Nutzers und seiner Kontakte weltweit verarbeiten und handeln zu können. Das hat sich natürlich bei einer gerichtlichen Prüfung als rechtswidrig herausgestellt. Für die bereits zirkulierenden Daten ist das aber ziemlich irrelevant.
Auch weiterhin viel Spaß… ach, ihr wisst schon!
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Der Rechtsfreie Raum des Tages ist das Äppel-Design: Wenn Kameras im Laden die Kunden beobachten, müssen nach deutschem Recht gut sichtbar Schilder aufgehängt werden, die darüber informieren. Heimliches Überwachen ist verboten. Apple weigerte sich lange, diese Schilder gut sichtbar zu platzieren. Sie verstießen gegen das Designkonzept der Shops… das solltet ihr unbedingt auch mal probieren, wenn ihr mit eurem Fahrrad in eine Polizeikontrolle kommt! »Vorne und hinten ein Licht zu dranzumachen, verstößt gegen das Designkonzept dieses Fahrrades«.
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So sei es verboten, über Apples App Store Browser zu vertreiben, die eine andere Technologie zum Darstellen von Websites und Ausführen von Javascript nutzen als die von Apple vorgeschriebene. Mozilla könnte deshalb beim eigenen Firefox-Browser unter iOS nicht die eigenen, besonders schnellen Verfahren zur Darstellung von Web-Inhalten nutzen – ich wünsche euch weiterhin viel Spaß mit euren entrechtenden und knechtenden eiFohns, eiPädds und generell allen Wischofonen und Wischopädds. Als ich noch jung war, gehörte zu einem Computer irgendwie die Fähigkeit, programmierbar zu sein, also mit seiner Technik Software auszuführen. Aber bei den hippen Gadgets treibt man das der Generation Konsumdoof so richtig gründlich aus…
(Und stellt euch mal vor, Meikrosoft hätte vor ein paar Jahren mit Richtlinien und technischen Kniffen verhindert, dass ein anderer Browser als der Internet Exploiter benutzt wird. Das wäre ein Aufschrei gewesen! Aber von diesem überteuerten Scheißladen mit Apfellogo lässt sich eine große Käufergruppe jede Zumutung gefallen.)
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Hey Jünger! Äppel weiß, was gut für dich ist und was du wirklich brauchst, also sei gehorsam! Eine Äpp für eiFohns, mit der man die von Äppel vorinstallierten Äpps unsichtbar machen konnte und Äppels Reklamevermarktung eiÄtz umgehen konnte ist inzwischen von Äppels Experten für deine Wünsche und Bedürfnisse aus dem ÄppStohr rausgelöscht worden. Wäre ja auch schlimm, wenn sich die teuren Taschencomputer der Generation Wischofon so verhalten würden, wie es ihre Besitzer gern hätten.
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Man kann sagen, was man will: In bestimmten Situationen ist dieses Siri auf den eiFohns wirklich sehr nützlich. [Achtung! Link geht auf TwitPic, Skriptalarm!]
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Heute mal etwas Gaming-Geschichte und ein Cheat für ein veraltetes Gerät. Wenn man bei den Arcarde-Geräten von Bubble Bobble (Taito, 1986) bei Erscheinen des Titelbildschirms die Kombination »Joystick links, Sprungtaste, Joystick links, Starttaste für einen Spieler, Joystick links, Feuer, Joystick links, Starttaste für einen Spieler« eingab, dann erschien in der unteren, linken Ecke der Text »Power Up«, und wenn man dann erst eine Münze einwarf und das Spiel startete, dann hatte der kleine Drache immer die Turnschuhe an (war also schnell) und konnte schnelle Blasen machen, als ob er den blauen Bonbon gegessen hätte. Die Programmierer bei Taito haben also einen Cheat in einer komplizierten Sequenz versteckt, mit dem man sich einen Vorteil verschaffen konnte. Und die Spieler haben diesen Cheat entdeckt und gern genutzt.
Auf diesem Hintergrund finde ich es sehr begrüßenswert und geradezu geekig, dass Äppel in seinen eiFohns ebenfalls einen Cheat versteckt hat, der durch eine komplizierte Sequenz freigeschaltet werden kann. Klar, dass dieser Cheat auch entdeckt und genutzt wird. So weht mir in den Zehner Jahren eine Erinnerung an die Achtziger in meine Nüstern…
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Endlich wird klar, für welche Zielgruppe diese eiPädds gut geeignet sind. Ich lese den Text allerdings ein ganz kleines bisschen anders:
Die in ökonomischer Gefangenschaft lebenden Menschen sollen durch die Programmsammlung »Apps for Slaves« beschäftigt werden und erst gar nicht in eine Lethargie fallen, unter der viele Menschen in dauerhafter Abhängigkeit leiden. Die iOS-Apps laufen auf iPads, die die Bespaßten zwar teilweise mit ihren Fingern bedienen dürfen, Apple und die Contentindustrie behalten jedoch immer die vollständige Kontrolle über die Alphawellengeneratoren.
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Bwahahaha! Sind doch ein paar Einbrecher in ein Microsoft-Forschungszentrum eingebrochen und haben ein bisschen was geklaut – aber nichts von Microsoft, sondern nur dort herumliegende Äppel-Produkte. Nicht einmal Verbrecher wollen diese Surface-Wischopädds mit ihrem kacheligen Memory-Desktop.
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Der Äppel des Tages sagt nicht mehr »motherfucker« oder irgendwelche Wörter mit vier Buchstaben, sondern piiiiep. Und als besondere Serviceleistung wird die über Äppels schnieke Bücherverbrennungsgeräte gekaufte Musik auch einfach so ausgetauscht. So bekommt man noch mehr für sein Geld. Piiiep piiiiep kann man gar nicht genug haben! Das hat natürlich alles gar nichts mit Zensur oder anderen bösen Wörtern zu tun, sondern es ist ██████ und █████████, aber ████ ██████ ████! Auch weiterhin viel Spaß mit euren teuren Entmündigungs- und Enteignungsgeräten!
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