Oh, wie ist das bitter für Leute, die für Links bezahlt haben. Guhgell, so kannst du weitermachen! Doppelplusguteins! Auch, wenn es nur ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. Das gefällt mir, wenn du endlich was gegen »Inhalte« tust, die nicht für Menschen, sondern vor allem für deine Crawler gemacht werden.
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Nachtwächter
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Der Fail des Tages geht an die
UniversitätFachhochschule Trier, die unter anderem Webdesigner ausbildet und gleichzeitig durch absurd niedrige Etats bei der eigenen Auftragsvergabe für einen neuen Webauftritt das Preisdumping fürs Webdesign fördert. Mit etwas säuerlich schmeckendem realsatirischem Sahnehäubchen versteht sich, denn das Projekt läuft unter dem Claim Jede Menge Zukunft. Aber hey, mit den sechshundert Euro für den neuen Webauftritt könnte immerhin ein Student – ach, das heißt jetzt ja »Studierender«, was für ein Bullshit-Wort – die Studiengebühr für ein Semester zahlen und hätte sogar noch ein paar Kästen Bier für sich selbst übrig. Ach, die leben ja gar nicht in Niedersachsen, die haben ja im Regelfall keine Studiengebühren mehr…Nachtrag: Irreführender Fehler korrigiert.
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Wanting to be someone else is a waste of the person you are – Kurt Cobain
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Das ist eine verdammt gute Antwort auf Frankensteins Photoshop-Monster auf den H&M-Plakaten.
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Für Großprojekte aller Art gilt das Gesetz von Cheops: Es dauert länger und es kostet mehr.
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]Heute bei den Referer:
bndlg.de/~clinder
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Ja ja, ihr seid schon so richtige Urheber! Zum Thema gibt es eine Facebook-Gruppe und einen ›Facebook-Button für UnterstützerInnen‹? Die Kämpfer für ein starkes Urheberrecht nutzen die Plattform eines US-Unternehmens, das Datenschutz und Urheberrecht mit Füßen tritt? – aber hey, immerhin mit Binnenmajuskel für die geschlechtsneutrale Schreibweise, klingt ja total progressiv, die enthirnte Fortschrittsverweigerung.
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Eine ganz große sportliche Leistung in der Verbrennung des Geldes anderer Leute: 1,2 Megaeuro für ein HTML-Formular zum Stellen eines BAFöG-Antrages, das überdem rechtliche (und scheinbar auch technische) Schwächen hat. Die Leute, die einen derartigen Betrag für so wenig und fragwürdige Leistung ausgeben, müssen aber auch so richtig echte Spezialexperten sein!
Schneller Nachtrag: Ich habe es mir mal angeschaut, und es ist zum Gruseln. Die Datenübertragung ist HTTPS, aber weil da so ein richtiger Spezialexperte am Werke war, ist das Formular in einem IFRAME eingebettet, und zwar auf einer Seite, die ganz ordinäres HTTP macht. Aus Nutzersicht bedeutet das, dass es wie eine völlig unverschlüsselte Übertragung sehr persönlicher Daten über das Internet aussieht. Natürlich wird so auch aus Nutzersicht nicht deutlich, wohin die Datenübertragung überhaupt geht. Und irgendwelche Erläuterungen gibt es auch nicht. Brrr! Wie konnte so ein Strunz abgenommen werden! Und wieso eigentlich kostet eine HTML-FORM (okay, es sind schon ein paar mehr, aber der Aufwand ist gering) eigentlich 1,2 Megaeuro? Mann, mann, mann!
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Was sind das eigentlich für Leute, die Justizminister in einem Bundesland der BRD werden, nachdem sie auch schon einmal beamteter Staatssekretär im Bundesministerium des Innern (und damit oberster Bundespolizist und Inlandgeheimdienstler) gewesen sind. Na, zum Beispiel solche CDU-Mitglieder wie Kurt Schelter, der gerade erst eine relativ milde Strafe wegen gewerbsmäßigen Betruges, Steuerhinterziehung und uneidlicher Falschaussage vor Gericht bekommen hat. Das ist genau der richtige Charakter für einen nach Recht und Ordnung schreienden BRD-Innenpolitiker aus der großen, schwarzen Kofferpartei!
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Dinge, die die Welt nicht braucht: Ein USB-Roboter, der jedes Mal ein bisschen Duftstoff versprüht, wenn jemand auf den Fratzenbuch-Daumen klickt, zweitzwitschert, pluseinst etc. Ideal für jene, denen es nach ein paar Jahren Abstumpfung 2.0 nicht mehr erfreulich und erbäulich genug erscheint, mit so vielen flinken Klicks »geliebt« zu werden. Das kann aber auch nur ein erster Schritt sein, ich wäre für die Injektion einer kleinen Menge Heroin bei jedem Klick…
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Möööp! Der Brüller des Tages! GM kurz vor dem Börsengang des Fratzenbuches so: Die Reklame beim Fratzenbuch machen wir nicht weiter. Sie bringt nichts. Was für eine Überraschung, da hätte aber auch wirklich niemand drauf kommen können: Wenn Menschen miteinander kommunizieren, dann empfinden sie die Reklame immer als störend, lästig, aufdringlich, unerwünscht; anders als etwa bei der Benutzung einer Suchmaschine, wo Reklame zumindest in einigen Fällen auch als hilfreich oder gar nützlich empfunden werden kann. Ob sich die vielen Lemminge, die ernsthaft darüber nachdenken, in den nächsten Tagen ein paar Fratzenbuch-Schwindelzettel zu kaufen, jetzt wohl mal die Frage stellen, ob das Fratzenbuch neben der Reklame noch ein seriöses Geschäftsmodell hat? Oder überhaupt noch eines? Nachdem sich hoffentlich viele Menschen diese an sich sehr nahe liegende Frage mal gestellt haben, bitte diese ganze idiotische Web-Zwo-Nullblase platzen lassen!
