Ey, gucke mal! Das ehemalige Nachrichtenmagazin mag seine vorherige Wunschkoalition in neoliberaler Wespenfarbe gar nicht mehr und hat ein unmissverständliches Titelbild für die Ausgabe 24/2010. Wer dieses zurzeit regierende Pack mit seiner notdürftig als Journalismus getarnten INSM-Propagandaschmiere nach oben geschrieben hat, erwähnt das ehemalige Nachrichtenmagazin allerdings nicht. Deshalb hier meine Aufforderung: Aufhören, Spiegel!
Beiträge als RSS
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Nachtwächter
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Link des Tages: Füllworte…
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Na, gerade kein Brechmittel zur Hand. Für Freunde von Heise Online und der Telepolis ist es ein mehr als nur mild wirkendes Hilfsmittel, um sich das Essen noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen, wenn man liest, wie dort sehr gezielt von den Admins Hinweise auf das INSM-Watchblog aus den Diskussionen bei der Telepolis entfernt werden. Ja, aus einem Forum bei Heise, inoffiziell auch als eine Art Gummizelle für Trolle bekannt, die nur als Forum getarnt wurde. Ja, wirklich bei Heise. Man kann da ja sonst das grenzwertigste denkbare Zeug von sich geben, ohne dass es zu Löschungen kommt, aber wenn proklamiert wird, dass soziale Ungleichheit glücklich macht, denn ist ein Hinweis auf die Propagandatätigkeit der INSM auf einmal absolut unerwünscht.
Ach, da fällt mir gerade wieder ein, dass ich den RSS-Feed der Telepolis schon seit einigen Monaten wegen erhöhter Gallebildung beim »Genuss« nicht mehr abhole – die vorweggeschaltete Zwangsseite (wohl mit Reklame, aber so etwas sehe ich schon lange nicht mehr) und der im Feed ausgelieferte Werbebanner (auch so etwas sehe ich normalerweise gar nicht erst) hat mir da nur den nötigen kleinen Zusatzanstoß gegeben. Bis dahin waren die RSS-Feeds von Heise so ziemlich die einzigen Feeds, die ich gelesen habe, obwohl sie nur die Überschrift beförderteten und nicht einmal einen kurzen Anrisstext (man nennt so etwas Neudeutsch »Teaser«, ich weiß) enthielten. Und das bei Heise, wo doch ein paar Leute wissen sollten, wie nützlich so ein Feed ist. Dass dann auf einmal statt eines Textes zur Überschrift nur ein Werbebanner im Feed war, zeigt vor allem eins: Auch Heise ist ziemlich ungenießbar geworden.
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Nachtwächter
Wer einmal einen Einblick in den »Qualitätsjournalismus« unserer fröhlichen, kleinen Bananenrepublik bekommen möchte, der sollte sich einmal anschauen, was am 17. November für eine nicht gerade offensichtlich als Reklame gekennzeichnete Beilage dem Kölner-Stadt-Anzeiger angefügt wurde, damit die Leute auch schön verdummt werden, wenn sie an die Rente denken. Der Sparkasse KölnBonn (ja, die schreibt sich wirklich so) wird es sicherlich den einen oder anderen Deppen zugespielt haben. Und selbst Franz Müntefering, einst verrotteter Vorsitzender der Verräterpartei, spielt den Kronzeugen noch unterhalb des intellektuellen Niveaus einer Grundschulklasse – direkt zu einem »Finanzexperten« von der INSM. Da wächst zusammen, was zusammen gehört: Verblödung, Angstmache, Beschiss, SPD und die INSM unter dem Dach der JoHurNaille, deren Vertreter beflissen den Speichel der Herrschenden und Besitzenden auflecken und sich für keine Verwechslungsgefahr mit brotdummer Propaganda zu schade sind, wenn nur die Kasse stimmt. Gute Nacht.
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Nachtwächter
Ach ja, und dann ist auch noch ganz interessant, auf welcher Grundlage so ein INSM-Ranking für die Stadt Hannover zustande kommt.
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Immer, wenn ich eine dieser siegreichen Bauchrednerpuppen der INSM davon faseln höre, dass das Ergebnis »gut für unser Land« wäre, weiß ich, dass es für viele Menschen weniger gut sein wird.
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Jetzt lässt der wirkliche Wahlsieger seine Sprechblasen raus, Westerwelle. Und ausgerechnet jetzt kackt der Stream ab und der Ton kommt nur mit Aussetzern. Aber die lassen ihn ja eh gar nicht zu Worte kommen, so begeistert sind sie dort. Denn kommen die Sprechblasen. Faires Steuersystem (außer vielleicht gegenüber den Wenigverdienern), Bildungschancen (für Besitzende) und Bürgerrechte (Neusprech für die Stasi 2.0). Tosender Jubel in die vorgesehene Sprechpause des zukünftigen Außenministers. Dann bedankt er sich minutenlang bei allen Helfern und Schergen. Den Dank an die INSM vergisst er allerdings. Und jetzt geht die Arbeit erst so richtig los, »für Deutschland und unser Volk«. Was für ein Abschluss. Ein Volk, ein Reichtum, ein Guido.
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Mich überrascht gar nix mehr. Nicht einmal mehr, dass im BRD-Staatsfernsehen irgendwelche Geschichtsklitterer und den heutigen Wirtschaftsfaschisten (INSM) nahestehende Subjekte einen davon erzählen, dass der Völkermord an den Juden darauf zurückzuführen ist, dass wir hier zur Nazizeit so viele Atheisten hatten. Diese Lüge wird jetzt einfach so lange wieder und wieder wiederholt, bis das alle glauben – und wieder brav zur Kirche gehen, den Benedikt für den Stellvertreter Gottes halten, Angst vor der Höllen haben, schön stumm und gefügig sind, während die Pfaffen das Unrecht heilig sperechen und ansonsten darauf hoffen, dass ein paar geflügelte Mennschen vom Himmel eingreifen. Bäh, ich will kotzen!
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Der Kotzreiz des Tages kommt aus dem INSM-Dunstkreis: Wer anders nicht mehr an Geld kommen kann, der soll doch wenigstens seine Organe verkaufen »dürfen«. Und dieses »dürfen« meint für ein Opfer unseres gegenwärtigen Totalverwirtschaftungssystem eben ein »Müssen«, denn jeder Empfänger von ALG II ist verpflichtet, alles zu Geld zu machen. So langsam wird der Vampirismus der Ausbeutung sehr direkt und ragt verdammt deutlich in die Existenz rein – aber es wird wohl wie üblich eine dieser Propaganda-Sprechblasen sein, die so ein Hassobjekt raustut, damit man die anschließenden Verschlechterungen des Lebens geradezu als Wohltat empfinde. Das geht schon seit Jahren so. Irgendein Vorschlag wird rausgepupst, von dem jeder kotzen muss, der nicht gerade ein Nazi ist, und dann wird die »kleine« Verschlimmerung und Verwurstung von Menschen durchgeführt, ohne dass sich ein nennenswerter Widerstand dagegen regt.
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Na, das wurde ja auch mal Zeit mit der »Propaganda Zwo Null«! Die hessische CDU entdeckt das Internet und tut auf einer flugs gestrickten Propaganda-Website so, als handele es sich in Wirklichkeit um eine Aktion ganz normaler Bürger und nicht etwa um die CDU und ihre Komplizen aus dem großen, neoliberalen Landesverkauf. Ist natürlich gar nix mit »einfachen Bürgern«, und die Macher dieser Site schaffen es noch nicht einmal, das so richtig zu verbergen, sondern nennen die Namen der »besorgten Bürger« zwar in erfreulichem Klartext, aber natürlich ganz ohne Erläuterung, welche Ämter und Funktionen sich hinter diesen Namen verbergen. Denn sonst würde ja jeder merken, wie dort der Hase läuft. Gut, dass so mancher Name sehr selten ist und eine ziemlich auffällige Färte zur
wirtschaftsfaschistischenpropagandistischen neoliberalen Organisation INSM legt. Den ganzen Rest der heiteren Lehrstunde gibt es in »Mein Parteibuch« – und man weiß nicht recht, ob man dabei lachen oder kotzen soll…

